| Berufsausbildung im Handwerk |
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Eine größere Wissenslücke besteht bei den einzelnen Handwerksberufen, die den Jugendlichen bekannt sind. Von mehr als 120 Berufen aus dem Handwerk kennen die Jugendlichen in der Regel nur vier bis sechs. Dies sind in den meisten Fällen eher traditionelle Berufe wie Tischler, Klempner, Dachdecker, Friseur und Bäcker. Auch handwerksfremde Berufe werden oft als dem Handwerk zugehörig eingestuft. Dies ist sowohl bei Schülern mit als auch ohne Abitur der Fall. Das bedeutet zum einen, dass nur ein Bruchteil der Berufe bekannt ist. Die Vielfalt der Handwerksberufe, die abwechslungsreichen Tätigkeiten und die Entwicklungsmöglichkeiten im Handwerk sind den Jugendlichen nicht bewußt. Zum anderen heißt dies, dass Schüler das Image des Handwerks konkret mit dem Image der bekannten Berufe verbinden. Viele interessante und spannende Berufe wie Informationselektroniker oder Mechatroniker sind gar nicht bekannt oder werden demnach nicht mit dem Handwerk in Verbindung gebracht. Wer die Beschäftigungs- und Aufstiegschancen im Handwerk nutzen will, macht zunächst eine Lehre im "Dualen System". Dabei schließt der/die Auszubildende einen Ausbildungsvertrag mit einem Betrieb und besucht gleichzeitig die Berufsschule. Auf dieser lernt er/sie Praxis und Theorie und ist damit für den zukünftigen Arbeitsplatz gerüstet. Die Ausbildung schließt mit der Abschluss-/Gesellenprüfung ab. |



