| Konjunkturbarometer Frühjahr 2013 |
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Handwerkskonjunktur weiterhin stabil
Frühjahrskonjunkturumfrage: Werte um 2 Punkte gestiegen. Erwartungen vom letzten Herbst wurden erfüllt. Betriebe schätzen zukünftige Entwicklung positiv ein.
Die konjunkturelle Lage des Handwerks im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland befindet sich auf einem hohen und sehr guten Niveau. Der Geschäftsklimaindex (GKI), der zusätzlich zur aktuellen Lage auch die Erwartungen des Handwerks mit berücksichtigt, ist um 2 Punkte auf 89 Punkte gestiegen. Die im Herbst 2012 ausgesprochen ambitionierten Erwartungen an die Geschäftsentwicklung wurden erfüllt. Sowohl die Umsätze, das Beschäftigungsniveau als auch die Auftragseingänge konnten gesteigert werden. Die Aussichten sind weiterhin zuversichtlich. Das sind die Kernergebnisse der aktuellen Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland. „Dem Handwerk im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland mit seinen rund 10.600 Betrieben und etwa 87.000 Beschäftigten geht es gut“, fasst Kammerpräsident Peter Voss die derzeitige konjunkturelle Lage zusammen. Und auch die Aussichten für die kommenden Monate bewertet das Handwerk der Region überwiegend optimistisch. 27% der Unternehmen – insbesondere des Ausbaugewerbes sowie der Handwerke für personenbezogene Dienstleistungen – berichten von einer guten und 59% von einer befriedigenden Geschäftslage. Nur 14% bewerten die derzeitige konjunkturelle Lage als schlecht. Insgesamt sind die Erwartungen für die nächsten Monate äußerst positiv. 28% der Unternehmen gehen von einer verbesserten und 63% gehen von einer weiterhin stabilen Geschäftsentwicklung aus. Lediglich 9% bewerten die Aussichten negativ. „Die gute Geschäftslage führt auch zu Impulsen bei der Beschäftigung“, führt Voss weiter aus. 13% der Unternehmen haben in den letzten Monaten weitere Mitarbeiter eingestellt, lediglich 9% mussten Personal abbauen. Aufgrund der guten Auftragslage und den positiven Erwartungen ist der Fachkräftemangel ein bedeutendes Thema. Voss: „In jedem vierten Unternehmen sind offene Stellen mit gut ausgebildeten und qualifizierten Fachkräften zu besetzen“. Der Fachkräftebedarf zieht sich durch fast alle Handwerksgruppen, insbesondere im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe sowie im Metallhandwerk sind jeweils mehr als 30% der Stellen vakant. Auch in den Wintermonaten haben sich die Umsätze der Unternehmen leicht verbessert. 29% der Betriebe steigerten ihre Umsätze, 50% hielten ihre Umsätze konstant und 21% mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Umsatzsteigerungen konnten im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe sowie bei den Gesundheitshandwerkern verzeichnet werden. Umsatzrückgänge sind nur im Metallhandwerk und im Nahrungsmittelhandwerk zu verzeichnen. Den ausführlichen Konjunkturbericht für das Frühjahr 2013 können Sie hier herunterladen und als Faltblatt ausdrucken.
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