Herzlich willkommen bei der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland
Das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum Osnabrück versteht sich als Kompetenzzentrum in allen Fragestellungen der Berufsqualifizierung zum Nutzen der angeschlossenen Mitgliedsbetriebe der Region.
Wir sind für Sie da! Das Kundenzentrum ist Ihr Anlaufpunkt in der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland. Schnell und unkompliziert bearbeiten wir Ihre Anliegen persönlich oder telefonisch an zentraler Stelle. Information - Beratung - Service
| Handwerker hadern mit Pflichtversicherung |
|
Die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenkasse ist vielen Handwerksunternehmern ein Dorn im Auge. Die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht reichen allenfalls für eine Basisversorgung im Alter aus. Insbesondere die Junioren des Handwerks stehen einer Versicherungspflicht kritisch gegenüber.
In seiner Juli-Ausgabe zeigt handwerk magazin, für welche Handwerksunternehmer sich die Rentenversicherung überhaupt noch rechnet. „Für viele Selbstständige stellt sie nur noch eine Grundabsicherung fürs Alter dar“, sagt handwerk magazin Chefredakteur Holger Externbrink. Handwerksunternehmer sind gezwungen, 18 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Erst dann können sie sich freiwillig und deutlich renditestärker versichern. Seit der Änderung der Handwerksordnung im Jahre 2004 unterliegen nur noch die zulassungspflichtigen A-Gewerke des Handwerks der Versicherungspflicht. Branchen, die nicht darunter fallen, wie etwa die Estrich- und Fliesenleger oder Gebäudereiniger, müssen nicht in die gesetzliche Rente einzahlen. Sie sind, so ermittelte handwerk magazin, besonders von Altersarmut bedroht. Denn aufgrund sinkender Einkommen, sorgen sie in vielen Fällen nicht eigenständig und ausreichend für den Ruhestand vor: weder durch Einzahlen in die gesetzliche Rentenkasse, noch durch Abschließen privater Angebote wie der Rürup-Rente. Dabei ist es mit der so genannten Basisrente für Selbstständige möglich, eine attraktive Rente aufzubauen, wie handwerk magazin vorrechnet. Vertreter der Handwerksorganisation kritisieren die aktuelle Situation scharf. „Die Pflichtversicherung ist teuer, ungerecht und nicht mehr zeitgemäß“, sagt Frank Berting, stellvertretender Bundesvorsitzender der Junioren des Handwerks im Gespräch mit handwerk magazin. Berting hält dennoch eine „obligatorische Grundabsicherung“ für sinnvoll. Diese müsste aber allen Selbstständigen offen stehen. Darüber hinaus sollten die Unternehmer eigenverantwortlich vorsorgen. |





